.RU

Perfekt Konjunktiv - Учебное пособие по немецкому языку москва, 2006



Perfekt Konjunktiv


Der Konjunktiv des Perfekts wird mit dem Hilfsverb haben bzw. sein im Präsens Konjunktiv und dem Partizip II des entsprechenden Verbs gebildet, z. В.: Er habe geschrieben. Er sei gekommen.


^ Plusquamperfekt Konjunktiv


Im Plusquamperfekt Konjunktiv steht das Hilfsverb haben bzw. sein im Präteritum Konjunktiv, z. В.: Er hätte geschrieben. Er wäre gekommen.


Futur I Konjunktiv


Der Konjunktiv des Futur I wird mit dem Hilfsverb werden im Präsens Konjunktiv und dem Infinitiv I des entsprechenden Verbs gebildet, z. В.: Er werde kommen.


Konditionalis I


Der Konditionalis I wird mit dem Hilfsverb werden im Präteritum Konjunktiv und dem Infinitiv I des entsprechenden Verbs gebildet, z. В.: Er würde kommen.


^ Bedeutung und Gebrauch des Konjunktivs


Der Konjunktiv hat seinen Zeitcharakter verloren. Der Konjunktiv des Präteritums hat keine Vergangenheitsbedeutung mehr und bezeichnet einen gegenwärtigen bzw. zukünftigen Vorgang, z. В.: Ich könnte dir (jetzt) helfen. Я мог бы тебе помочь.

Im Nebensatz bezeichnet der Konjunktiv des Präsens und des Präteritums die Gleichzeitigkeit der Handlung mit der im Hauptsatz, z. В.: Er sagt (sagte) t er sei (wäre) krank. Он говорит (сказал), что он болен.

Die Vorzeitigkeit der Handlung des Nebensatzes drückt man aus durch

1) den Konjunktiv des Perfekts, z. В.: Er sagt (sagte), dass er alle Prüfungen gut abgelegt habe. Он говорит (сказал), что он сдал все экзамены.

2) den Konjunktiv des Plusquamperfekts, z. В.: Wenn ich ein Tetegramm von ihm erhalten hätte, könnte ich ihn heute von der Bahn abholen. Если бы я получил от него телеграмму, я бы смог встретить его сегодня на вокзале.

Man unterscheidet den Konjunktiv I und den Konjunktiv II. Unter Konjunktiv I versteht man die Konjunktive des Präsens, des Perfekts und des Futur I, unter Konjunktiv II die Konjunktive des Präteritums und des Plusquamperfekts.


^ Indirekte Rede


Der Konjunktiv in der indirekten Rede bezeichnet das Wirkliche.

Gebrauch der Zeitformen des Konjunktivs in der indirekten Rede


Zeitverhältnis

Zeitformen im Nebensatz




Konjunktiv I

(2. und 3. Pers. Sg.,

2. Pers. Pl.)

Konjunktiv II

(1. Pers. Sg;

1. und 3. Pers. Pl.)

Gleichzeitigkeit

Präsens Konjunktiv

Prateritum Konjunktiv

Vorzeitigkeit

Perfekt Konjunktiv

Plusquamperfekt Konjunktiv

Nachzeitigkeit

Futur I Konjunktiv

Konditionalis I


Zum Ausdruck der Gleichzeitigkeit dient der Konjunktiv des Präsens. Wenn die Formen des Konjunktivs und des Indikativs zusammenfallen, wird der Konjunktiv des Präteritums gebraucht. Er sagte mir, er schreibe sein Referat. Он сказал мне, что пишет доклад. Sie sagten mir, dass sie keine Zeit (jetzt) hätten. Они сказали мне, что у них нет времени.

Zum Ausdruck der Vorzeitigkeit dient der Konjunktiv des Perfekts. Wenn die Formen des Konjunktivs und des Indikativs zusammenfallen, wird der Konjunktiv des Plusquamperfekts gebraucht. Er sagte mir, er habe seine letzte Arbeit gut geschrieben. Он сказал мне, что хорошо написал свою последнюю работу. Er sagte mir, die Studenten hätten die Arbeit gut geschrieben. Он сказал мне, что студенты хорошо написали работу.

Zum Ausdruck der Nachzeitigkeit dient der Konjunktiv des Futur I. Wenn die Formen des Konjunktivs und des Indikativs zusammenfallen, wird der Konditionalis I gebraucht. Er sagte mir, er werde morgen keine Zeit haben. Он сказал мне, что завтра у него не будет времени. Sie sagten mir, sie würden an einem interessanten Thema arbeiten. Они сказали мне, что они будут работать над интересной темой.


Anmerkung I: In der Umgangssprache werden in den konjunktionslosen Nebensätzen auch der Konjunktiv II und der Konditionalis gebraucht, z. B.: ^ Er sagte, seine Schwester wäre bereits gekommen. Er sagte, er wäre sehr müde. Er sagte, er würde es schon schaffen.

Anmerkung II: In den konjunktionslosen Nebensätzen kann auch der Indikativ gebraucht werden (siehe Lektion I, Abschnitt I B).

Anmerkung III: Nach den Verben des Sagens, Hoffens, Erwartens, Versprechens u. a. im Präsens, besonders wenn sie in der 1. Person Singular oder Plural stehen, wird meist der Indikativ gebraucht, z. В.: Ich glaube (hoffe, meine, vermute, wünsche, bin sicher), dass er recht hat (er hat Recht).


^ Indirekte Frage


In der indirekten Frage werden dieselben Zeitformen des Konjunktivs gebraucht wie in der indirekten Rede. Ich fragte ihn, ob er mit seinem Referat fertig sei. (Gleichzeitigkeit) Ich fragte ihn, wann er sein Referat geschrieben habe. (Vorzeitigkeit) Ich fragte ihn, wann er sein Referat schreiben werde. (Nachzeitigkeit)

Die indirekte Bitte drückt man mit Hilfe des Modalverbs mögen aus, z. В.: Ich bat ihn, er möge mich heute anrufen. Я попросил его, чтобы он мне сегодня позвонил. Er bat seine Freunde, sie möchten ihn vom Bahnhof abholen. Он попросил своих друзей, чтобы они встретили его на вокзале. Der indirekte Befehl wird mit Hilfe des Modalverbes sollen ausgedrückt, z. В.: Ich habe ihm gesagt, er solle mir heute Bescheid geben. Я ему сказал, чтобы он мне сегодня дал ответ.

Grammatische Übungen


I. Lernen Sie die Grammatik: Bildung der Zeitformen des Konjunktivs, Konjunktiv in der indirekten Rede und in der indirekten Frage.


^ II. Konjugieren Sie folgende Verben: sprechen, tragen, haben, sein, werden, dürfen, mögen, sollen im Präsens und Präteritum des Konjunktivs.


III. Konjugieren Sie die Verben: fahren, halten, wollen in allen zusammengesetzten Zeitformen des Konjunktivs.


^ IV. Bestimmen Sie die Zeitformen des Konjunktivs im Text und erklären Sie deren Gebrauch.


V. Setzen Sie das Verb in den nachfolgenden Sätzen in den Konjunktiv.


Gleichzeitigkeit. I. Er sagt, er (sein) jetzt sehr beschäftigt. 2. Die Studenten sagen, sie (haben) keine Angst vor den Prüfungen. 3. Sie sagen, sie (können) den Inhalt des Buches nur in großen Zügen schildern. 4.Mein Freund sagt, er (teilen) meine Meinung nicht. 5. Der Fahrgast sagt, er (aussteigen) an der nächsten Station. 6. Meine Tante sagt, sie (mitmachen) den Ausflug ins Grüne. 7. Meine Schwester sagte, sie (unterrichten) Deutsch an einer Hochschule. 8. Viktor sagt, er (wohnen) bei seinem Onkel. 9. Meine Schwester schrieb, sie (sich erholen) am Schwarzen Meer. 10. Sein Bruder sagte, er (betreuen) zur Zeit eine Delegation. 11. Der Kollege sagt, er (sein) hier dienstlich. 12. Die Studenten sagen, sie (vorhaben) einen Kinobesuch. 13. Ein Bekannter von mir sagte, das Berliner Ensemble (geben) seit gestern in Moskau Gastspiele.

Vorzeitigkeit. 1. Mein Kollege sagte, der Direktor (verreisen) dienstlich. 2. Monika sagte, sie (geschenkt bekommen) zu ihrem Geburtstag einen MP3-Player. 3. Helga sagte, ihr Großvater (fallen) an der Front. 4. Viktor sagte, mit den Fahrkarten (klappen) es doch. 5. Er sagt, alle Kongressteilnehmer (ankommen) bereits. 6. Unser Gruppenältester sagt, die Studenten (besprechen) in der Versammlung viele Fragen. 7. Unser Lehrer sagte, er (sprechen) den Text Nr. 2. aufs Tonband. 8. Die Studenten erzählten, sie (sich ansehen) einen neuen Farbfilm. 9. Mein Bruder sagt, sein Freund (fahren) zur Leipziger Messe. 10. Sie erzählte, sie (kaufen) moderne Möbel für ihre neue Wohnung. 11. Der Student sagt, er (besuchen) gestern Abend seinen kranken Freund. 12. Die Bibliothekarin sagt, sie (ausleihen) das Buch vor 3 Tagen. 13. Der Betreuer sagt, er (unterbringen) die ausländischen Gäste im Hotel Minsk. 14. Er sagte, man (verleihen) ihm einen Orden.

Nachzeitigkeit. 1. Er sagt, er (sich entschuldigen) bei ihm. 2. Erna sagte, sie (betreuen) im Sommer eine österreichische Delegation. 3. Mein Freund sagt, er (bitten) sie nie mehr um etwas. 4. Mein Onkel sagt, er (machen) bald seinen Doktor. 5. Seine Schwester sagte, sie (schreiben) mir alle zwei Tage. 6. Alex sagte, er (erinnern) uns an unsere Verabredung. 7. Viktor sagt, er (abschließen) sein Studium im nächsten Jahr. 8. Erich sagt, er (sich aufhalten) in Berlin ein Paar Tage. 9. Marie sagt, sie (kommen) auf einen Tag. 10. Unser Gruppenältester sagt, er (sich kümmern) um Theaterkarten.


^ VI. Setzen Sie das Verb in den folgenden Sätzen in den Konjunktiv.

Gleichzeitigkeit

1. Der Fahrgast fragt, ob der Platz frei (sein). 2. Ich fragte meine Schwester, wie sie an der Aussprache (arbeiten). 3. Ich fragte einen Fahrgast, ob der Zug nach Schwerin (fahren). 4. Der Student fragte mich, ob die Versammlung heute (stattfinden). 5. Wir fragten unseren ausländischen Gast, ob er zum erstenmal in Moskau (sein). 6. Ein Ausländer fragte mich, wie er zum Gagarin-Platz (kommen). 7. Ich fragte meine Schwester, wann sie aufs Land (fahren). 8. Ich fragte die Studenten, wer heute in der Versammlung (sprechen). 9. Wir fragten unseren Gruppenältesten, ob er heute einen Vortrag (halten). 10. Wir fragten unseren Kollegen, wann er in Urlaub (gehen).

Vorzeitigkeit

1. Wir fragten unsere Gäste, ob sie die Stadt (besichtigen) und ob sie ihnen gut (gefallen). 2. Ich fragte meinen Freund, wann er nach Moskau (zurückkommen). 3. Unser Lektor fragte, ob jemand von den Studenten an der Konferenz (teilnehmen). 4. Mein Freund fragte mich, ob mir der Fernsehfilm gut (gefallen). 5. Der Lehrer fragte die Studenten, ob sie im Sprachlabor (arbeiten). 6. Die Studenten fragten den Lehrer, ob er den Text Nr. 2. aufs Tonband (sprechen). 7. Ich fragte meinen Freund, ob er meine Bitte (erfüllen). 8. Der Lehrer fragte seine Studenten, ob sie im Sommer auf der Krim (sein). 9. Wir fragten unseren Kollegen, ob er einen Brief von seinem Sohn aus der BRD (erhalten). 10. Ich fragte meinen Freund, ob er alle Prüfungen (ablegen).

Nachzeitigkeit

1. Viktor fragte seinen Freund, ob er ihm (schreiben). 2. Er fragte seine Schwester, ob sie für ihn (kochen), wenn seine Frau verreist. 3. Wir fragten ihn, ob er auch in diesem Sommer als Dolmetscher (arbeiten). 4. Er fragte seinen Chef, wer die Delegation zur Bahn (bringen). 5. Wir fragten den Dekan, wer unsere Gruppe (prüfen).


VII. Verwandeln Sie die direkte Rede in die indirekte Rede, verwenden Sie dabei den Konjunktiv:


1) Annette sagte zu ihrer Freundin: „Ich arbeite in einem Hotel als Aufräumefrau. Im Hotel wohnte ein Mann mit seinem 12jährigen Jungen. Alle haben ihn für einen Elsässer gehalten, er ist aber Deutscher. Einmal kam die Gestapo und verhaftete den Mann. Der Junge ist allein geblieben. Er hat hier niemand. Er tut mir leid. Ich will ihm helfen".

2) Der Junge erwiderte: „Ich will nicht nach Deutschland zurück. Meine Verwandten sind Nazis. Sie haben meine Mutter gequält. Sie ist dort gestorben. Ich hasse die Nazis und ihr Land."

3) Luise Meunier berichtete: „Es gibt heute Eier im Geschäft auf dem Marktplatz. Ich habe drei Stunden angestanden und für jedes Familienmitglied ein Ei gekriegt. Jetzt muss ich nach Hause. Ich habe das Essen noch nicht gekocht. Bald коmmen schon die Kinder aus der Schule. Ich habe es eilig".

4) Die Frau erzählte: „Der Knabe ist so groß wie mein ältester Sohn. Er ist auch ähnlich gekleidet, seine Augen sind grau, in seinen Zügen ist nichts Besonderes, was ihn als einen Fremden stempelte".

5) Die Meunier erzählte: „Mein Mann hat ein Kriegsjahr in der Maginotlinie gelegen. Jetzt ist er seit drei Wochen demobilisiert. Vor einer Woche hat sein Betrieb wieder aufgemacht. Man hat ihn auf Halbtagsarbeit gesetzt. Er verbringt den größten Teil der Freizeit in der Wirtschaft, dann коmmt er wütend über sich selbst und die ganze Welt nach Hause".

6) Der Redner führte aus: „Die Aufgaben, die vor euch stehen, sind außerordentlich wichtig. Von euren Leistungen hängt der Erfolg ab. Das Tempo der Arbeit, die Arbeitsproduktivität sind von entscheidender Bedeutung. Im Moment muss man alle Kräfte einsetzen. Man darf keine Zeit verlieren."

7) Die Zeitungen berichteten: „Diesmal beteiligen sich an der Frühjahrsmesse 81 Länder. Sie haben sehr interessante Exponate ausgestellt. Den russischen Pavillon besuchen viele Gäste. Sehr interessant sind die neuen optischen Geräte. Viele russische Exponate hat man mit der Goldmedaille ausgezeichnet".


^ VIII. Verwandeln Sie die direkte Frage in die indirekte, verwenden Sie dabei den Konjunktiv:


1) Die Frau fragte den Jungen:

„Wie heißt du?" „Wo bist du geboren?" „Wo sind deine Eltern?" Sie fragte weiter: „Gehst du hier zur Schule?" „Willst du zu deinen Verwandten nach Deutschland?"

2) Der Junge fragte die Frau:

„Wo soll ich auf Sie warten?" „Um wieviel Uhr коmmen Sie?" Er fragte auch: „Wo liegt das Café, wie heißt es?" „Was soll ich dem Wirt sagen?"

3) Die Frau fragte den Mann:

„Bist du müde heute?" „Was willst du jetzt machen?" „Hast du viel gearbeitet?"

4) Der Nachbar fragte den Knaben:

„Wohin fährst du?", „Wo wohnst du?" „Wo wohnt deine GroBmutter in Berlin?"

5) Die Betreuerin fragte die Touristen:

„Wohin wollen Sie jetzt gehen?" „Sind Sie nach der Stadtrundfahrt nicht müde?" „Haben Sie den Wunsch, am Abend Auerbachs Keller zu besuchen?"


^ ABSCHNITT II


Text: Das Obdach


In ihrem Herzen sah sie zum erstenmal klar, was aus dem Mann geworden war, der früher bei jedem Streik, bei jeder Demonstration mitgemacht und sich am 14. Juli stets so betragen hatte, als wollte er ganz allein die Bastille* noch einmal stürmen.

Doch sie hatte keine Zeit darüber nachzudenken. Der Mann war nun einmal ihr Mann, sie war nun einmal die Frau, da war nun einmal der fremde Junge, der jetzt auf sie wartete. Sie lief daher am Abend ins Café und sagte zu dem Kind:

„Ich kann dich erst morgen zu mir nehmen."

Der Knabe sah sie wieder scharf an, er sagte:

„Sie brauchen mich nicht zu nehmen, wenn Sie Angst haben."

Die Frau erwiderte trocken, es handle sich nur darum, einen Tag zu warten. Sie bat die Wirtin, das Kind eine Nacht zu behalten, es sei mit ihr verwandt. An dieser Bitte war nichts Besonderes, da Paris von Flüchtlingen wimmelte.

Am nächsten Tag erklärte sie ihrem Mann:

„Ich habe meine Kusine getroffen, ihr Mann ist in einem Gefangenenlazerett, sie will ihn ein Paar Tage besuchen. Sie hat mich gebeten, ihr Kind solange aufzunehmen".

Der Mann, der Fremde in seinen vier Wänden nicht leiden konnte, sagte:

„Wenn es nicht lange dauert." Sie richtete also für den Knaben eine Matratze. Sie hatte ihn unterwegs gefragt: „Warum willst du eigentlich nicht zurück?" Er hatte geantwortet:

„Sie können mich immer noch hier lassen, wenn Sie Angst haben. Zu meinen Verwandten werde ich doch nicht gehen. Mein Vater und meine Mutter wurden beide von Hitler verhaftet. Sie schrieben und druckten und verteilten Flugblätter. Meine Mutter starb. Sie sehen, mir fehlt ein Vorderzahn. Den hat man mir dort in der Schule ausgeschlagen, weil ich ihr Lied nicht mitsingen wollte. Auch meine Verwandten waren Nazi. Sie quälten mich am meisten. Sie beschimpften Vater und Mutter."

Die Frau hatte ihn darauf nur gebeten zu schweigen, dem Mann gegenüber, den Kindern und den Nachbarn.

Die Kinder konnten den fremden Knaben weder gut noch schlecht leiden. Er hielt sich abseits und lachte nicht. Der Mann konnte den Knaben sofort nicht leiden; er sagte, der Blick des Knaben missfalle ihm. Er schimpfte auf seine Frau, die von der eigenen Ration dem Knaben abgab, er schimpfte auch über die Kusine, die sich um ihr Kind selbst kümmern sollte. Und solche Klagen pflegten bei ihm in Belehrungen überzugehen, der Krieg sei nun einmal verloren, die Deutschen hatten nun einmal das Land besetzt, die hätten aber Disziplin, die verständen sich auf Ordnung. Als einmal der Junge die Milchkanne umstieß, sprang er los und schlug ihn. Die Frau wollte später den Jungen trösten, der aber sagte: „Noch besser hier als dort."

Nach zwei. drei Wochen begab sich die Meunier zu ihrer Freundin Annette. Die war über den Besuch nicht erfreut, bat sie nicht mehr zu коmmen, erzählte, dass die Gestapo geflucht und gedroht habe. Sie habe sogar herausbekommen, in welchem Café der Knabe gewartet habe, auch dass ihn dort eine Frau besucht, dass beide den Ort zu verschiedenen Zeiten verlassen hatten.


* Bastille — lies: [bastilje]


Wortschatzliste


mitmachen vt (auch bei Dat) - принимать участие: einen Ausflug, eine Demonstration, einen Streik m.: die ganze Gruppe wollte den (bei dem) Ausflug mitmachen: wir haben einen Theaterbesuch vor, machst du mit?

sich betragen (u, a) - вести себя, держать себя: sich gut, schlecht, seltsam, frech b.; Betragen n -s (ohne Pl) поведение; sie hat im Betragen eine Eins - у нее по поведению пятерка

nachdenken (dachte nach, nachgedacht) vi (über Akk) - думать (над чём-л.), размышлять (над чем-л.); ich dachte lange über seine Worte nach; denk darüber nach! nachdenklich - задумчивый: ein nachdenklicher Mensch, Blick; er wurde nachdenklich - он призадумался

ansehen (sah an, angesehen) vt - (по)смотреть на кого-л.: jmdn. freundlich, böse, verwundert, groß a.; was siehst du mich so böse an!?; sie sah ihn von oben bis unten an - она окинула его взглядом с головы до ног

anschreien (schrie an, angeschrien) vt - (на)кричать на к-л.; schrei mich nicht so an

es handelt sich um (Akk) - речь идет о ...: es handelt sich um unser Studium; es handelte sich darum, sofort einen Entschluss zu fassen

wimmeln vi (von Dat) - кишеть: der See wimmelte von Fischen; die Straßen wimmeln von Menschen - улицы полны людей

Gefangene sub m, f - пленный(ая), заключенный(ая); Kriegsgefangene m - военнопленный; Gefangenenlager n -s - лагерь для военнопленных; Gefangenschaft f - (ohne Pl) плен; in G. geraten (ie, a), s попасть в плен

leiden (i, i) vt - 1) терпеть: Hunger, Not l.; seine Eltern mussten jahrelang Hunger leiden; 2) vi страдать: der Kranke litt sehr; sie leidet an Tuberkulose (an Rheuma) она страдает туберкулезом (ревматизмом); der Flüchtling litt unter der Einsamkeit - беглец страдал от одиночества; ich kann es nicht leiden я терпеть этого не могу

verteilen vt - распределять: die Rollen, die Themen, die Kräfte v.; die Themen wurden unter den Studenten verteilt; Flugblätter verteilen распространять листовки

klagen vi (über Akk) - жаловаться, сетовать: über Schmerzen, Müdigkeit k.; man hört dich immer klagen - ты вечно жалуешься; Klage f-, -n жалоба

pflegen vt - 1) ухаживать, следить за чём-л.: Kinder, Kranke, Blumen, den Garten, das Haar, die Nägel p.: er hat ein gepflegtes Äußeres - у него холеная внешность; ег spricht ein gepflegtes Deutsch он говорит на хорошем немецком языке; 2) etw. zu tun pflegen - иметь обыкновение что-то делать: ег pflegt sehr früh aufzustehen - он обычно встает очень рано

übergehen (ging über, übergegangen) vi, s - переходить: der Betrieb ging in die Hände des Volkes über, gehen wir zur nächsten Frage über; Übergang m -(e)s, - переход

trösten vt - утешать: jmdn. in seinem Unglück, in seinem Schmerz t.; dieser Gedanke tröstet mich; Trost m -es (ohne PI.) утешение: das ist ein schlechter Trost; trostlos безутешный, безотрадный: eine trostlose Mutter, Witwe; eine trostlose Gegend, Landschaft

sich begeben (a, e) - отправляться: sie begaben sich ins Konzert (ins Theater, zum Fluss, nach Hause)

drohen vi - грозить, угрожать: sie drohte dem Jungen mit dem Finger; der Richter drohte ihm mit Gefängnis; ihnen droht die Gefahr (der Tod); Drohung f -, -en угроза

herausbekommen (bekam heraus; herausbekommen) vt - решить, разгадать: ein Rätsel, ein Kreuzworträtsel h.; 2) выведать, разузнать: ein Geheimnis h.; wir haben bisher nicht herausbekommen, wo sie sich zur Zeit aufhält


Lexikalische Übungen


^ I. Hören Sie sich den Text im Sprachlabor an.


II. Lesen Sie den Text. Erläutern Sie die schwierigen Stellen.


III. Lernen Sie die in der Wortschatzliste enthaltenen Vokabeln.


IV. Schlagen Sie im Wörterbuch die unten stehenden Verben nach:

a) mit dem Präfix mit-: mitsingen, mitspielen, mitbringen, mithaben, mitnehmen, mitgeben, mitgehen, (mitkommen, mitfahren);

b) mit dem Präfix an-: anschauen, anreden, ansprechen, anschreien,

anlachen.

Bilden Sie Sätze damit.


^ V. Beantworten Sie die Fragen. Verwenden Sie in der Antwort die fettgedruckten Wörter und Wortgruppen.


1. Machen Sie bei jedem Skiausflug Ihrer Gruppe mit? 2. Hat Ihr kleiner Bruder im Betragen immer eine Eins? Beträgt er sich zu Hause auch gut? 3. Haben Sie von Ihrer letzten Reise etwas mitgebracht? 4. Nehmen Sie Ihre Schwester mit, wenn Sie ins Kino gehen? 5. Denken Sie gewöhnlich lange nach, bevor Sie einen Entschluss fassen? 6. Gehört es zum guten Ton, einen Menschen von oben bis unten anzusehen? 7. Werden Sie oft auf der Straße angesprochen und nach dem Weg gefragt? 8. Wissen Sie, um was es sich in diesem Fernsehfilm handelt? 9. Haben Sie Ihren Ausweis immer mit? 10. Leiden Sie an Schlaflosigkeit? 11. Klagt Ihre Tante oft über Kopfschmerzen? 12. Muss man kleine Kinder bestrafen, wenn sie Haustiere quälen? 13. Quält sich Anton immer noch mit seinem Referat? 14. Habt ihr die Themen eurer Referate schon untereinander verteilt? I5.Muss jeder sein Haar und seine Nägel pflegen? 16. Pflegen Sie vor dem Schlafengehen ein Paar Seiten zu lesen? 17. Tut Ihnen Ihre kleine Schwester leid, wenn Sie sie angeschrien haben? Möchten Sie sie gleich darauf trösten? 18. Wollt ihr euch in ein Café begeben, wenn eure letzte Prüfung zu Ende ist? 19. Haben Sie herausbekommen, was sich Peter zum Geburtstag wünscht? 20. Wollen wir zur nächsten Übung übergehen?


^ VI. Setzen Sie passende Wörter ein:


1. Wir wollen uns morgen die bedeutendsten historischen Denkmäler der Stadt ansehen. ... du ...? 2. Komm morgen ins Konzert und ... ... auch deine Schwester ...! 3. Wegen ihres frechen ... wurden die Jungen aufgefordert, den Saal zu verlassen. 4. Warum ... du mich so ...? Habe ich etwas falsch gesagt? 5. Du sollst ... bevor du unseren Vorschlag ablehnst. 6. Viktors Eltern ... durch den Krieg sehr viel ... (Perfekt) 7. Sind alle Themen schon ... worden? 8. Paul sagt, er ist schon ganz gesund und ... sehr ... Beschäftigungslosigkeit. 9. Sie hat ein ... Äußeres. 10. Seine Eltern waren Antifaschisten, sie ... Flugblätter. 11. Zwischen den beiden Sätzen gibt es keinen logischen ... . 12. ... wir nun zum nächsten Thema ...! 13. Sie ..., alle zu belehren. Das ist eine schlechte Gewohnheit. 14. In der Erzählung von Leonhard Frank „Karl und Anna" ... um einen Mann, der aus ... zurückkehrt. 19. Die Kleine weinte, ihr Bruder wollte sie ... 20. Den mutigen Widerstandskämpfern ... die Gefahr, eingesperrt zu werden. 21. Endlich ... ich das Kreuzworträtsel ... (Perfekt)


VII. Sagen Sie die Sätze anders. Ersetzen Sie die fettgedruckten Wörter und Wortgruppen durch die sinnverwandten:


1. „Wir fahren in den Ferien nach Minsk. Soll ich dich in die Liste eintragen?" — „Nein, ich will nicht daran teilnehmen". 2. Ihr Junge hat sich früher niemals so schlecht benommen. 3. Dieser junge Mann spricht ein gutes Deutsch. 4. In den Festtagen sind die StraBen voll von Menschen. 5. Wovon ist in diesem Artikel die Rede? 6. Überlege dir unseren Vorschlag! 7. Dieser Mann ist mir höchst unsympathisch. 8. Nun machte sich die ganze Gesellschaft auf den Heimweg. 9. Du bist stets mit allem unzufrieden. 10. Gewöhnlich geht er ins Büro zu Fuß. 11. Seine Hände sind immer in Ordnung. 12. Das Kind weinte, die Mutter wollte es beruhigen. 13. Es ist mir endlich gelungen, seine Adresse zu erfahren. 14. Ich kann das Kreuzworträtsel nicht lösen. 15. Ich spreche fremde Leute nicht gerne an.


VIII. Geben Sie Synonyme und Varianten. Bilden Sie Beispiele damit:

teilnehmen, sich benehmen, überlegen, anreden, ansehen, es geht um, beruhigen, sich auf den Weg machen, ein Rätsel lösen.


^ IX. Verwenden Sie folgende Sätze in kurzen Situationen.


I. Ich mache nicht mit. 2. Denk mal darüber nach! 3. Was siehst du mich so groß an? 4. Man hört sie immer klagen. 4. Ich kann sie nicht leiden. 5. Ich habe herausbekommen, wer meine Schwester jeden Tag anruft.


X. Übersetzen Sie folgende Fragen ins Deutsche. Beantworten Sie sie dann.


1. О чем шла речь на последней конференции? 2. Имеет ли переводчик возможность немного подумать перед тем, как перевести предложение или абзац? 3, Считаете ли вы легкомысленным человека, который следит за своей внешностью? 4. Кто распределяет темы ваших рефератов, руководитель семинара или декан? 5. Вы участвуете в мероприятиях, которые организует институт? 6. Есть ли среди вас студенты, которые постоянно жалуются на слабое здоровье и плохо посещают лекции, в то время как их часто видят в кино, театрах, кафе? 7. Вы можете назвать имена знаменитых писателей, художников, композиторов, которым пришлось большую часть своей жизни терпеть голод и нужду? 8. Какое у вас было настроение после того, как вы без причины накричали на своего друга? 9. В каких произведениях прогрессивных немецких писателей описываются фашистские концлагеря, в которых заключенные терпели страшные мучения? 10. Ты всегда находишь нужные слова, когда хочешь утешить своего друга?


^ XI. Beantworten Sie die Fragen zum Text:


I. Welche neuen Charakterzüge entdeckte Frau Meunier an ihrem Mann? 2. Warum holte die Meunier den Jungen nicht gleich vom Café ab, sondern bat ihn, einen Tag zu warten? Wie reagierte der Junge darauf? 3. Warum wollte der Junge nicht zu seinen Verwandten zurückkehren? 4. Warum musste die Meunier eine Geschichte über ihre Kusine erfinden? Warum konnte sie ihrem Mann nicht die Wahrheit sagen? 5. Wie fühlte sich der Junge in dem fremden Haus? 6. Wie behandelte der Meunier den fremden Jungen? Wie wurde er von Frau Meunier behandelt? 7. Warum bat Annette Villard ihre Freundin Luise Meunier, nicht mehr zu kommen, als diese sie besuchte?


XII. Erzahlen Sie den Text nach.


XIII. Geben Sie folgende Dialoge wieder: I) zwischen Luise Meunier und dem Jungen, 2) zwischen Luise Meunier und ihrem Mann.


Grammatische Übungen


^ I. Finden Sie im Text die Stellen, wo der Konjunktiv vorkommt. Erklären Sie den Gebrauch der Zeitformen des Konjunktivs.


II. Bilden Sie aus den eingeklammerten Sätzen konjunktionslose Nebensätze. Verwenden Sie dabei den Konjunktiv.


I. Ich dachte (du hast den Artikel schon gelesen). 2. Wir glaubten (er ist vorige Woche nach Leipzig abgereist). 3. Mein Freund sagt (er hat sich die Telefonnummer nicht gemerkt). 4. Ich dachte (du bist krank). 5. Wir dachten (er hat die Kinokarten besorgt). 6. Ich meinte (du bist schon umgezogen). 7. Mein Bruder schrieb mir aus Minsk (er will mich besuchen). 8. Dein Nachbar sagte mir (du arbeitest jetzt von früh bis spät an deinem Referat). 9. Wir meinten (er wird heute Abend unbedingt zu unserer Veranstaltung kommen). 10. Der Gruppenälteste sagte (er hat seine Kandidatur unterstützt). 11. Igor sagt (er kann jetzt seinen Arbeitstag richtig einteilen). 12. Er meinte (ihm ist nichts Besseres eingefallen). 13. Mein Freund sagte (er wird mich mit seiner Frau bekannt machen). 14. Marie sagte (bei der Untersuchung hat sich Viktors Unschuld herausgestellt). 15. Karin sagt (sie wird noch darüber nachdenken). 16. Die Verkäuferin sagte (das Geschäft schließt um 8 Uhr). 17. Er glaubt (du sollst mehr lesen). 18. Sie hoffen (sie werden bald die Prüfungen hinter sich haben).


III. Ergänzen Sie die Sätze. Verwenden Sie dabei den Konjunktiv.


1. Er dachte, ... .2. Glaubst du, ... .3. Wir haben gelesen, .... 4. Ich bat sie, ... . 5. Man sagt, ... . 6. Wir meinten ... . 7. Die Zeitung schreibt, ... .8. Der Redner betonte.....9. Er war der Meinung, ... 10. Sie haben gehört, .... 11. Sie behaupten, .... 12. Wir hofften, ….


^ IV. Verwandeln Sie die direkte Frage in die indirekte, verwenden Sie dabei den Konjunktiv.


Der Fahrgast wollte wissen:

I. Wann fährt der nächste Zug nach Gera? 2. Wo kauft man die Fahrkarten? 3. Von welchem Bahnsteig geht der Zug ab? 4. Wann kommt der Zug in Gera an? 5. In welchem Hotel kann man dort ein freies Zimmer finden?


^ V. Schreiben Sie den Brief in der Form der indirekten Rede ohne Konjunktion „dass":


Meine Schwester Nina, die in der Hauptstadt wohnt, schreibt mir: „Das Schuljahr ist zu Ende, mein Sohn Boris hat zwei Wochen Ferien. Im Frühling war er mehrere Wochen krank und versäumte viele Stunden. Deshalb lernte er vor den Prüfungen sehr viel. Ich habe Boris für zwei Monate in ein Erholungsheim geschickt. An frischer Luft wird er sich hoffentlich gut erholen und wieder zu Kräften kommen. Sobald ich weiß, wie es ihm geht, schreibe ich wieder."


^ VI. Geben Sie den Inhalt des Briefes in der Form der indirekten Rede wieder. Beginnen Sie mit den Worten: Alexanders Freund schreibt ihm, ...


Lieber Alexander! Ich befinde mich seit zwei Tagen auf der Krim. Ich habe eine schwere Lungenentzündung durchgemacht. In den ersten Tagen nach der Reise war ich müde und konnte mich nicht an die Seeluft und den Wind gewöhnen. Aber heute geht es mir viel besser. Ich mache täglich Spaziergänge am Strand. Ich fahre auch mit meinen Zimmergenossen mit dem Segelboot. In zwei Tagen werden wir einen Ausflug nach Jalta machen. Das schönste ist der Strand und der Anblick des Schwarzen Meeres. Man weiß nicht, was man vor Entzücken sagen soll. Die Sonne, das Meer und die Seeluft muss jeden Menschen gesund machen. Ich hoffe auf ein frohes Wiedersehen!


^ VII. Verwandeln Sie die direkte Rede in die indirekte. Gebrauchen Sie dabei die Verben „mögen" oder „sollen".

Muster: Peter bat seine Mutter: „Schreibe mir öfters!" — Peter bat seine Mutter, sie möge ihm öfters schreiben. Der Vater sagte zu Peter: „Störe mich nicht bei der Arbeit." — Der Vater sagte Peter, er solle ihn nicht bei der Arbeit stören.


1. Emma bat ihre Nachbarin: „Pass bitte auf meine Kleine auf!" 2. Der Verkehrspolizist sagte zu dem Fahrer, der die Verkehrsregeln verletzt hatte: „Zahlen Sie Strafe!" 3. Der Schuldirektor befahl den Schülern: „Kommt nach dem Unterricht in mein Arbeitszimmer!" 4. Die Verkäuferin redete auf die Kundin ein: „Nehmen Sie dieses Kostüm, es kleidet Sie sehr gut!" 5. Der Lektor sagte zu den Studenten: „Wählen Sie selbst die Themen Ihrer Referate!" 6. Der Lehrer bat den Gruppenältesten: „Teilen Sie bitte die Hefte aus!" 7. Die Mutter sagte zu Helga: „Bringe dein Zimmer in Ordnung!" 8. Paul bat seinen Vater: „Hilf mir bitte bei der Rechenaufgabe!"


VIII. Übersetzen Sie ins Deutsche. Verwenden Sie dabei das Verb „mögen".


1. Мария попросила своего брата, чтобы он проводил ее на вокзал. 2. Виктор просит, чтобы вы отнесли письмо на почту. 3. Герд попросил своего знакомого, чтобы он разбудил его в 6 часов утра. 4. Скажите Виктору, чтобы он заехал сегодня перед театром за Верой. 5. Перед тем как поехать в командировку,Олаф попросил своего друга сохранить его корреспонденцию. 6. Директор попросил передать вам, чтобы вы отправили срочную телеграмму. 7. Александр просит вас, чтобы вы заказали по телефону билеты на самолет. 8. Он попросил сестру, чтоб она вызвала врача. 9. Руководитель семинара просит вас, чтобы вы принесли на занятия газеты.


IX. Übersetzen Sie ins Deutsche, verwenden Sie in der indirekten Rede und indirekten Frage den Konjunktiv.


Петер Шмид нетерпеливо ждет свою новую знакомую. Ее зовут Инга. Он познакомился с ней несколько дней назад в клубе и пригласил её в кино.

В половине девятого начинается фильм. Сейчас уже 35 минут девятого, а Инги все нет. Петер подходит к кассе и спрашивает, начался ли уже фильм. Кассир отвечает ему, что художественный фильм еще не начался.

Наконец приходит Инга. Но она не одна, ее сопровождает ее подруга. Инга подходит к Петеру и просит извинить ее. Она объясняет, что встретила по дороге свою подругу и что они поэтому опоздали. Она представляет свою подругу, которую зовут Гизела. Петер отвечает, что он очень рад, и спрашивает, не хотела ли бы Гизела пойти с ними в кино. Гизела отвечает, что она не хотела бы мешать. Гизела Петеру нравится, поэтому он говорит, что она совсем не будет им мешать. После демонстрации фильма (die Vorstellung) Петер спрашивает, может ли он пригласить девушек в кафе. Девушки согласны и все трое идут в кафе.

Через час Инга собирается (хочет) идти домой и объясняет Петеру, что ему не нужно ее провожать, т. к. Гизела живет в ее доме. Прежде чем уйти домой, Петер спрашивает Ингу, когда они опять увидятся. Инга отвечает, что пока она не может сказать ничего определенного. Она просит Петера позвонить ей и дает ему номер телефона.


^ ABSCHNITT III


Text: Das Obdach


Auf ihrem Heimweg dachte die Meunier noch einmal über die Gefahr nach, in die sie sich und ihre Familie gebracht hatte. Sie sah Schlangen vor den offenen Geschäften, Fensterläden vor den geschlossenen, die deutschen Autos, die durch die Straßen sausten, und über den Toren die Hakenkreuze. Und das bestätigte ihren Entschluss, den Jungen bei sich zu behalten. So dass sie beim Eintritt in ihre Küche dem fremden Knaben liebevoll übers Haar strich.

Der Mann aber fuhr sie an, sie hatte an diesem Jungen einen Narren gefressen. Er selbst ließ seine schlechte Laune stets an dem fremden Kind aus. Da der Junge zu vorsichtig war und zu schweigsam, um einen Anlass zu geben, schlug er ihn ohne Anlass. Dabei behauptete er, der Blick des Knaben wäre frech. Er selbst war um sein letztes Vergnügen gebracht worden. Er hatte noch immer den größten Teil seiner freien Zeit in der Wirtschaft verbracht, was ihn etwas erleichtert hatte. Jetzt war einem Schmied am Ende der Gasse die Schmiede zwangsweise von den Deutschen abgekauft worden. Die Gasse, bisher recht still und hakenkreuzfrei, wimmelte nun von deutschen Soldaten. Es stauten sich deutsche Wagen, die repariert werden sollten, und Nazisoldaten besetzten die Wirtschaft und fühlten sich dort wie zu Hause. Der Mann der Meunier konnte das nicht erfragen. Oft fand ihn die Frau stumm vor dem Küchentisch. Sie fragte ihn einmal, als er fast eine Stunde reglos gesessen hatte, den Kopf auf den Armen rnit offenen Augen, woran er eben gedacht habe. Darauf sagte er: „Ich habe soeben, stell dir vor, an diesen Deutschen gedacht, von dem dir einmal deine Freundin Annette efzählt hat, ich weiß nicht, ob du dich noch erinnerst, der Deutsche, der gegen Hitler war, der Deutsche, den die Deutschen verhafteten. Ich möchte wohl wissen, was aus ihm geworden ist. Aus ihm und aus seinem Sohn.

Die Meunier erwiderte: „Ich habe kürzlich die Villard getroffen. Sie haben damals den Deutschen in die Santé gebracht. Er ist inzwischen vielleicht schon erschossen worden. Das Kind ist verschwunden. Paris ist groß. Er hat sich wahrscheinlich ein Obdach gefunden."

Da niemand gern zwischen Nazisoldaten sein Glas austrank, kam man oft mit ein paar Flaschen in .Meuniers Küche. Die meisten waren Meuniers Arbeitskollegen aus demselben Betrieb, man sprach frei weg. Der Chef in dem Betrieb hatte sein Büro dem deutschen Kommissar zur Verfügung gestellt. Der ging und kam nach Belieben. Man gab sich nicht einmal Mühe mehr, in den Büros und der Verwaltung geheim zu halten, für wen geschuftet wurde. Die Fertigteile aus dem geraubten Metall wurden nach dem Osten geschickt, um anderen Völkern den Hals abzudrehen. Das war das Ende vom Lied, verkürzte Arbeitszeit, verkürzter Arbeitslohn, Streikverbot. Die Meunier Iieß ihre Läden herunter, man dämpfte die Stimmen. Der fremde Junge senkte die Augen, als fürchte er, dass sein Blick sein Herz verraten könne. Er war so bleich, so hager geworden, dass ihn der Meunier mürrisch betrachtete und die Furcht äußerte, er sei krank und könne die eigenen Kinder noch anstecken. Die Meunier hatte an sich selbst einen Brief geschrieben. in dem sie die Kusine bat, den Knaben noch zu behalten, ihr Mann sei schwer krank und sie möchte noch für eine Weile in seiner Nähe bleiben.

„Die machte sich's bequem mit ihrem Bengel", sagte der Meunier. Die Meunier lobte eilig den Jungen, er sei sehr tüchtig, er ginge schon jeden Morgen um vier Uhr auf den Markt, zum Beispiel, hatte er heute dieses Stück Rindfleisch ohne Karten gekauft.

Die deutschen Monteure kamen oft in Meuniers Hof, sie machten den Hof zu dem ihren, man hörte den Lärm in der Küche. Der Meunier lobte jetzt nicht mehr die deutsche Ordnung; mit feiner, gewissenhafter, gründlicher Ordnung war ihm das Leben zerstört worden, im Betrieb und daheim, seine kleinen und großen Freuden, sein Wohlstand, seine Ehre, seine Ruhe, seine Nahrung, seine Luft.

Eines Tages war der .Meunier allein mit seiner Frau. Nach langem Schweigen brach es aus ihm heraus, er rief:

„Sie haben die Macht, was willst du! Wie stark ist dieser Teufel! Wenn es nur auf der Welt einen gäbe, der stärker wäre als er! Wir aber, wir sind ohnmächtig, Wir machen den Mund auf und sie schlagen uns tot. Wie jener Deutsche, von dem dir einmal deine Annette erzählt hat, du hast ihn vielleicht vergessen, ich nicht. Er hat immerhin was riskiert. Und sein Sohn, alle Achtung! Deine Kusine mag sich selbst helfen mit ih­rem Bengel. Das macht mich nicht warm. Den Sohn dieses Deutschen, den würde ich aufnehmen, der könnte mich warm machen. Ich würde ihn besser füttern, ich würde ihn höher halten als meine eigenen Söhne, und diese Banditen gehen aus und ein und ahnen nicht, was ich wage und was ich für einer bin und wen ich bei mir versteckt habe! Ich würde mit offenen Armen einen solchen Jungen aufnehmen!"

Die Frau drehte sich weg und sagte:

„Du hast ihn bereits aufgenommen.

Wortschatzliste


Gefahr f -, -en - опасность: ihm droht eine Gefahr; in (außer) G. sein быть в (вне) опасности: der Kranke ist in (außer) Gefahr; jmdn. in G. bringen подвергать кого-л. опасности; du bringst dadurch dein Leben in Gefahr; gefährlich опасный: gefährliche Krankheiten, Feinde, Gedanken; ein gefährliches Experiment

bestätigen vt - подтвердить: ich bestätige die Richtigkeit seiner Worte; wir bestätigen den Empfang Ihres Briefes (Schreibens)

streichen (i, i) - 1) vi гладить: die Frau strich dem Jungen über das Нааr женщина погладила мальчика по голове; 2) красить: Wände, Bänke, Tische s.; Frisch gestrichen! осторожно, окрашено! З) намазывать: Butter, Marmelade auf das Brot s.

anfahren, (u, a) vt - накричать: der Polizist fuhr den Knaben grob an

Laune f -, -n - настроение (каприз): guter (schlechter) L. sein быть в хорошем (плохом) настроении: sie hat stets Launen - она постоянно капризничает; launisch - капризный: ein launisches Kind, Mädchen,Wetter; das Kind ist schrecklich launisch

^ Schmied m -es, -e - кузнец; Schmiede f -, -n - кузница; schmieden vt - ковать: jeder ist seines Glückes Schmied - всяк сам своего счастья кузнец; man muss das Eisen schmieden, solange es heiß ist - куй железо, пока горячо

zwangsweise - в принудительном порядке; Zwang m, -s (ohne PL) - принуждение: er tat es aus Zwang - он сделал это по принуждению; zwingen (a, u) vt - принуждать, заставлять: man zwang ihn zu diesem Schritt - его заставили совершить этот шаг; ich bin gezwungen, dir das zu sagen - я вынужден сказать тебе это

reparieren vi - чинить, ремонтировать: Schuhe, Kleider, Uhren, Autos r.; ich muss meine Uhr reparieren lassen - мне нужно отдать свои часы в ремонт; Reparatur f-, -en починка, ремонт; Reparaturwerkstatt f-, -stätten - ремонтная мастерская

ertragen (u, a) vt - переносить, терпеть: Schmerzen, Leiden, Kälte, Hitze e.; ich kann eine solche Hitze nicht ertragen; sie erträgt alles stumm - она все терпит молча; ег ist nicht zu ertragen - он невыносим

jmdm. etw. zur Verfügung stellen - предоставлять что-л. в чье-л. распоряжение: ег hat mir seine Bibliothek zur Verfügung gestellt; zur Verfügung stehen (D.) находиться в чьем-л. распоряжении: Sanatorien und Erholungsheime stehen uns zur Verfügung

sich (D.) Mühe geben (a, e) - стараться: еr gibt sich Mühe, die Aufgabe gut vorzubereiten; du gibst dir keine Mühe; mit Müh' und Not - с трудом: еr hat mit Müh' und Not sein Abitur gemacht; verlorene Mühe! - напрасный труд!

geheimhalten (ie, a) vt (vor D.) - хранить в тайне, скрывать (от кого-л.): Pläne, Absichten g.; wir konnten es (vor ihm) nicht lange geheimhalten; geheim - секретный, тайный: geheime Pläne, Absichten, Verbindungen; streng g. совершенно секретно; Geheimnis n, -ses, -se тайна, секрет

schuften (umg.) vi - работать, не разгибая спины, надрываться: еr lässt andere für sich schuften

verraten (ie, a) vt - 1) предавать: einen Menschen, eine Organisation v.; Verräter m, -s, - предатель; Verrat m, -s (ohne PL) предательство, измена; 2) выдавать: seine Aussprache verrät seine Herkunft; er verriet sich schon bei den ersten Worten - oн выдал себя при первых же словах

hager - худой, тощий: ein hagerer Mann, Junge, ein hageres Gesicht; der Junge ist ganz hager - geworden мальчик сильно похудел

äußern vt - выражать, высказывать: einen Wunsch, seine Meinung, seine Ansicht a.; ich habe meine Meinung darüber schon geäußert; er äußerte den Wunsch, die Stadtrundfahrt mitzumachen; sich äußern высказываться: ich will mich darüber nicht äußern; Äußerung f -, -en высказывание

anstecken vt - заражать: jmdn. mit einer Krankheit, mit einer Idee a.; ein Kranker kann leicht die anderen anstecken; er hat uns mit seiner Idee angesteckt; ansteckend - заразный, заразительный: eine ansteckende Krankheit, ein ansteckendes Lächeln

es sich (D.) bequem machen - устраиваться поудобнее: mach es dir bequem!

gewissenhaft - добросовестный: ein gewissenhafter Mensch, Schüler, Student; Gewissen n, -s (ohne PL) - совесть: ein gutes (reines); ruhiges G.; ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen - спокоен тот, у кого совесть чиста; Gewissensbisse (PL) угрызения совести: G. haben, fühlen: sich (D.) G. machen - упрекать себя в чем-л.

ohnmächtig - 1) бессильный: hier sind wir ohnmächtig, wir können nichts dagegen tun; 2) без сознания: der Kranke liegt ohnmächtig da; ohnmächtig werden потерять сознание: ег ist ohnmächtig geworden; Ohnmacht f -(ohne PL) бессилие, обморок; in Ohnmacht fallen упасть в обморок

riskieren vt - рисковать: sein Leben г.; hier riskierst du nichts: Risiko n, -s, -s риск: ein großes, geringes R.

füttern vt - кормить: Tiere, kleine Kinder f.; Futter n, -s, - 1) корм: frisches, trockenes F.; 2) подкладка: seidenes, helles, dunkles F.

ahnen vt - предчувствовать: niemand konnte es damals ahnen; Ahnung f, -, -en предчувствие, представление: ich habe keine Ahnung, wo er ist; er hat keine (nicht die geringste) Ahnung von Mathematik

wagen vt - рисковать, осмеливаться: du wagst nichts dabei - ты при этом ничем не рискуешь; ich wage nicht, dies zu behaupten - я не осмеливаюсь утверждать это; wer wagt, gewinnt риск — благородное дело; frisch gewagt ist halb gewonnen - смелость города берет


Lexikalische Übungen


^ I. Hören Sie sich den Text im Sprachlabor an.


II. Lesen Sie den Text. Erläutern Sie die schwierigen Stellen.


III. Lernen Sie die in der Wortschatzliste enthaltenen Vokabeln.


IV. Beantworten Sie die Fragen. Verwenden Sie in der Antwort die fettgedruckten Wörter und Wortgruppen.


1. Lassen Sie Ihre Schuhe oft reparieren? Liegt die nächste Reparaturwerkstatt weit von Ihrem Haus? 2. Können Sie Zahnschmerzen geduldig ertragen? 3. 1st Ihre Bekannte ein launisches Mädchen? 4. Können Sie mir Ihre Wohnung zur Verfügung stellen, falls Sie im Sommer verreisen? 5. Geben Sie sich im Studium Mühe? Sind Sie ein gewissenhafter Student? 6. Ist Angina eine ansteckende Krankheit? 7. Sind Sie heute gut gelaunt? Sind Sie immer guter Laune? 8. Kann Sie jemand zwingen, Ihre Überzeugungen zu ändern? 9. Haben Sie vor Ihrem Freund Geheimnisse? 10. Muss man Sperlinge und Tauben im Winter füttern? 11. Ist Ihr Freund ein gewissenhafter Student? 12. Darf man mit seinem Gewissen Kompromisse schlieSen? Bekommen Sie manchmal Gewissensbisse? 13. Darf man die Geheimnisse seiner Freunde verraten? 14. Verrät die Aussprache dieses deutschen Studenten, dass er ein Sachse ist? 15. Muss man immer seine Meinung äußern, wenn es um wichtige Dinge geht? 16. Haben Sie eine Ahnung, wo sie sich zur Zeit aufhält?


^ V. Setzen Sie das passende Wort ein:


1) leiden; leiden an; leiden unter

Der Kranke ... Asthma. Viele afrikanische Völker ... noch ... Ausbeutung. Das Gemälde ... Feuchtigkeit. Im Winter ... ich ... Kälte. Die Familie meines Großvaters ... Not. Ich kann diesen Faulpelz nicht...

^ 2) besitzen; besetzen; beherrschen

Russland ... die Technik der Kopplung der Raumschiffe. Er ... ein erstaunlich gutes Gedächtnis. Den Partisanen gelang es, das Dorf zu .,. . Mein Freund... drei Fremdsprachen.

3) etw. fordern; j-n auffordern, etw. zu tun

Die demokratischen Kräfte der BRD ... die Regierung ..., die neonazistischen Verbände zu verbieten. Die Streikenden ... die Erhöhung des Arbeitslohnes.

^ 4) senken, sinken

Er schämte sich und ... die Augen. Die Preise für Radioapparate wurden mehrmals ... . In der Nacht ... die Temperatur bis auf 20 Grad Kälte. Am Ende des Aussagesatzes muss man die Stimme ...

5) teilen; verteilen; einteilen

Er ... eine Tafel Schokolade in vier Stücke und ... sie unter den Kindern. Diese Stadt ist in 14 Bezirke .... Das Vokabelheft ... ich gewöhnlich in zwei Hälften. Man muss seine Arbeitszeit richtig .... Ich ... deine Meinung.

^ 6) zur Verfügung stehen; zur Verfügung stellen

Ich ... Ihnen gern .... Wenn du willst, kann ich dir meine Wohnung ....

7) einfallen; auffallen

Deine schlechte Aussprache ... allen .... Ich dachte darüber lange nach, aber mir wollte nichts Richtiges ....

8) denken; denken an; denken über (von); nachdenken über; sich (D) denken

Er ... oft ... seine Zukunft. Er ..., welchen Beruf er erlernen soll. Ab diesem Semester erhalte ich ein Leistungsstipendium, du kannst ..., wie ich mich freue. „Ich... , du hast ihm Unrecht getan, du musst dich bei ihm entschuldigen." — „Was fällt dir ein? Ich ... nicht.. .! „Wie ... du ... Pauls Verhalten?" fragte mich mein Bruder.


^ VI. Sagen Sie die Sätze anders. Ersetzen Sie die fettgedruckten Wörter und Wortgruppen durch die sinnverwandten:


1. Die Kälte kann ich nicht aushalten. 2. Der Verkehrspolizist schrie den Fahrer an, weil er die Verkehrszeichen nicht beachtete. 3. Er verbirgt seinen Plan vor allen. 4. Er war bewusstlos, als er ins Krankenhaus gebracht wurde. 5. Der Junge war längere Zeit krank. Er ist sehr mager geworden. 6. Man muss auch einmal etwas wagen. 7. Olaf ist ein tüchtiger Student. 8. Er hat seinen Bruder ohne Grund angeschrien, jetzt quält ihn sein Gewissen. 9. Der Gutsbesitzer ließ die Landarbeiter von früh bis spät arbeiten. 10. In dieser Sache können wir nichts machen, hier sind wir hilflos. 11. Ich habe davon keine Vorstellung.


VII. Verwenden Sie folgende Sätze in kurzen Situationen:


I. Darüber brauchst du dir keine Gewissensbisse zu machen. 2. Man muss das Eisen schmieden, solange es heiß ist. 3. Wer wagt, gewinnt! 4. Vorsicht! Frisch gestrichen! 5. Ich stehe Ihnen gern zur Verfügung! 6. Das war ein großes Risiko. 7. Machen Sie es sich bequem. 8. Das ist verlorene Mühe!


VIII. Setzen Sie die Reihe fort. Verwenden Sie alle passenden Verben:


I. Eine Delegation wird vom Bahnhof abgeholt, im Hotel untergebracht, ... 2. Das Geld wird verdient, gespart, ... 3. Das Buch wird geschrieben,... 4. Der Verbrecher wird beobachtet, verfolgt,... 5. Der Vorschlag wird diskutiert, ...


^ IX. Bilden Sie Beispiele mit dem gegebenen Material. Achten Sie auf die Rektion.


mitmachen vt (bei Dat) der Ausflug, die Maidemonstration, der Messerundgang, die Kulturveranstaltung, die Fakultät

nachdenken (über Akk.) unser Plan, mein Vorschlag, die Worte des Lehrers, die Bedeutung der bevorstehenden Festspiele

anreden vt ein Verkehrspolizist, ein Passant, ein Mädchen

es handelt sich (um Akk.) die Wahl des Berufs, unsere Leistungen, die Ordnung im Studentenwohnheim, die Arbeitsdisziplin

wimmeln (von) Fische, Menschen, Fehler, Autos

leiden (аn, unter (D.) ständiges Husten, eine fixe Idee, Rheuma, die Einsamkeit, der erhöhte Blutdruck, die Hitze

klagen (über Akk.) Zahnschmerzen, Herzensschwäche, das freche Benehmen ihres Sohnes, ungenügende Leistungen

verteilen (etw. unter D.) Zigaretten, Bücher, Flugblätter, Rollen

zur Verfügung stehen (D.) moderne Wohnhäuser, Klubs, Paläste, Hochschulen


X. Übersetzen Sie ins Deutsche:


1. Во время забастовки рабочие потребовали повышения зарплаты. 2. Последний экзамен был для нас очень напряженным. Я готовился к нему добросовестно. 3. Ганс любит выдавать себя за русского, но его выдает плохое произношение. Когда он начинает говорить на русском языке, все громко смеются. 4. Недавно я сидел на скамейке в парке и кормил хлебом воробьев. Когда я встал, мои серые брюки были сзади зеленые. Поэтому я хочу предостеречь вас. Прежде чем садиться на скамейку, обратите внимание, не окрашена ли она. 5. Погода в этом году очень капризная. То идет дождь, то светит солнце. 6. Мой сосед очень аккуратный человек. Я это могу подтвердить. 7. У меня сломался пылесос. Я не знал, где его можно починить. Оказалось, что мастерская недалеко от моего дома.


^ XI. Beantworten Sie die Fragen zum Text.


1. Wie veränderte sich das Leben in der stillen Gasse, in der die Wirtschaft lag, seitdem die Deutschen sie besetzt hatten? 2. Woran dachte oft der Meunier, wenn er jetzt zu Hause vor dem Küchentisch stumm da saß? 3. Warum versammelten sich die Arbeitskollegen von Meunier bei ihm zu Hause? Worüber diskutierten sie? 4. Warum lobte der Meunier die „deutsche Ordnung" nicht mehr? 5. Warum äußerte einmal der Meunier im Gespräch mit seiner Frau den Wunsch, den.Sohn des Deutschen aufzunehmen? 6. Wie wollte er seinen Protest gegen die Okkupanten äußern?


XII. Erzählen Sie den Text nach.


XIII. Lassen Sie folgende Personen das Erlebte erzählen: a) Luise Meunier erzählt ..., b) der alte Meunier erzählt ... c) der deutsche Junge erzählt ....

XIV. Beurteilen Sie die Handlungsweise von Luise Meunier.


^ XV. Charakterisieren Sie den Meunier.


Grammatik


A. Der Konjunktiv im unabhängigen Satz. Der Konjunktiv II dient zum Ausdruck einer irrealen bedingten Möglichkeit. Der Konjunktiv des Präteritums und der Kondilionalis I werden zum Ausdruck der Gegenwart bzw. Zukunft verwendet, z. В.: Das fehlte noch! Этого еще не хватало! Das würde ich nicht sagen! Я бы этого не сказал! Der Konjunktiv des Plusquamperfekts dient zum Ausdruck der Vergangenheit, z. В.: Ich hätte ihn auch nicht gleich erkannt. Я бы тоже его не сразу узнал. Anmerkung: Manchmal wird der Konjunktiv des Plusquamperfekts zum Ausdruck der Gegenwart bzw. Zukunft verwendet, z. В.: Das hätte ich nicht gesagt! Das hätte noch gefehlt! Ich hätte gern Herrn N. gesprochen.


^ Gebrauch der Zeitformen

Zeit

Zeitformen

Gegenwart, Zukunft

Präteritum K., Konditionalis I

Vergangenheit

Plusquamperfekt K.


B. Irreale Wunschsätze. Der Konjunktiv II dient zum Ausdruck eines irrealen Wunsches. Solche Sätze nennt man irreale Wunschsätze. Sie werden durch die Konjunktion wenn eingeleitet und können aber auch konjunktionslos sein. Der Konjunktiv des Präteritums drückt einen unerfüllten Wunsch in bezug auf die Gegenwart bzw. Zukunft aus, dessen Erfüllung unsicher ist, z. В.: Wenn er nur gesund wäre! oder: Wäre er nur gesund! Если бы он был здоров! Der Konjunktiv des Plusquamperfekts drückt einen völlig irrealen Wunsch und bezeichnet die Vergangenheit, z. B. Wenn du doch etwas früher gekommen wärest! oder: Wärest du doch etwas früher gekommen! Если бы ты пришел немного раньше.

Anmerkung I: In den Wunschsätzen gebraucht man oft zur Verstärkung doch oder nur.

Anmerkung II: In der Umgangssprache wird in den irrealen Wunschsätzen auch der Konditionalis I gebraucht, der hier der Bedeutung und Funktion nach mit dem Präteritum übereinstimmt, z. В.: Würde er mich doch heute Abend besuchen!


^ Gebrauch der Zeitformen

Zeit

Zeitformen

Gegewart, Zukunft

Präteritum Konjunktiv

Vergangenheit

PIusquamperfert Konjunktiv



Grammatische Übungen


^ I. Lernen Sie die Grammatik: Der Konjunktiv im unabhängigen Satz, irreale Wunschsätze.


A. II. Schreiben Sie die Sätze im Konjunktiv.


a) Muster: Peter geht sehr langsam.— Ich ginge nicht so langsam. Oder: Ich würde nicht so langsam gehen.

1. Viktor geht früh zu Bett. 2. Meine Bekannte gibt ihrem Sohn viel Geld. 3. Mein Freund ist sehr ungeduldig. 4. Peter schläft morgens sehr lange. 5. Sie gibt viel Geld für Kleider aus. 6. Meine Schwester geht oft aus. 7. Sie ist ihrer Freundin wegen einer Kleinigkeit böse. 8. Sie tut das gern.


b) Muster: Peter ging sehr langsam. Ich wäre nicht so langsam gegangen.

1. Meine Schwester ging oft ins Café. 2. Mein Freund schlief beim Fernsehen ein. 3. Karl wartete lange auf seine Bekannte. 4. Der Fahrgast hat nicht auf sein Gepäck aufgepasst. 5. Er hat sie nicht um Rat gefragt. 6. Er wagte, das zu behaupten. 7. Mein Freund hat sich nach dem schweren Schlag schnell erholt. 8. Mein Freund каm auf diese glänzende Idee. 9. Er hat Emil sofort erkannt. 10. Paul ging im Januar auf Urlaub. 11. Egon nahm viele Sachen mit auf die Reise.


III. Schreiben Sie die Sätze im Konditionalis I.

Muster: Peter kauft sich diesen Anzug. — Ich würde mir auch diesen Anzug kaufen. Oder: Ich würde mir diesen Anzug nicht kaufen.


I. Er ärgert sich sehr darüber. 2. Mein Freund steckt sein Geld in die Aktentasche. 3. Er trinkt abends starken Kaffee. 4. Meine Tante fährt jeden Sommer in dasselbe Sanatorium. 5. Mein Freund schlägt sein Zelt dicht am Wasser auf. 6. Er versucht sie davon zu überzeugen. 7. Peter unterstützt ihre Kandidatur. 8. Sie kleidet sich sehr auffallend.


^ IV. Beantworten Sie die Fragen. Gebrauchen Sie in der Antwort den Konjunktiv in der entsprechenden Zeitform.

Muster: Findest du das Buch interessant? (Das, nicht, ich, sagen) — Ich würde das nicht sagen.


1. Willst du mitkommen? (nein, ich, bleiben, am liebsten, zu Hause). 2. Gefällt dir Karls neuer Hut? (nein, ich, kaufen, ein solcher Hut, nicht). 3. Sind Sie mit Pauls Antwort einverstanden? (ich, antworten, auf diese Frage, anders). 4. Wie meinen Sie, hat sich Christa richtig benommen? (ich, sich benehmen, nicht, so). 5. Peter will sich nicht entschuldigen. Hältst du das für richtig? (nein, er, sollen, sich entschuldigen). 6. Oleg ist mir böse, weil ich ihn nicht abholen will. Hat er Grund, mir böse zu sein? (aber sicher, du, sollen, ihn, abholen). 7. Bist du müde? (nicht im geringsten, ich, können, noch, ein paar Stunden, arbeiten).


V. Übersetzen Sie ins Deutsche:


1. Это было бы для нас неприятно. 2. Я бы это ему доказал. 3. Кто мог бы себе это представить! 4. Это я мог бы сделать сам. 5. Завтра я мог бы пойти с тобой. 6. Я не смогла бы этого вынести. 7. Я бы этого не стал утверждать. 8. Сегодня вечером я с удовольствием пришел бы. 9. Было бы неправильно это утверждать. 10. Я об этом никому бы ничего не сказал. 11. Я бы с удовольствием его пригласил. 12. Это было бы очень плохо. 13. Я бы с удовольствием купил телевизор. 14. Я полетел бы на юг самолетом. 15. Он охотнее поехал бы поездом. 16. Кто мог бы мне рассказать об этом? 17. В этом районе я мог бы заблудиться! 18. Я бы послал ему заказное письмо. 19. Я бы не стал рисковать.


В. I. Bilden Sie Wunschsätze mit und ohne Konjunktiv:


Muster: 1) Ich kann dich heute nicht besuchen. — Wenn ich dich doch heute besuchen könnte! Könnte ich dich doch heute besuchen!

2) Ich habe die Kontrollarbeit schlecht geschrieben. — Wenn ich doch die Kontrollarbeit gut geschrieben hätte. Hätte ich die Kontrollarbeit doch gut geschrieben!


1. Ich mache viele Fehler. 2. Wir haben nicht genug Zeit. 3. Es ist so schrecklich kalt geworden. 4. Ich habe mir nicht viel Mühe gegeben. 5. Er hat seinen Wunsch nicht geäußert. 6. Du warst unaufmerksam. 7. Mir ist nichts Besseres eingefallen. 8. Er ist krank. 9. Ich kam zu spät. 10. Wir haben ihn vor der Gefahr nicht gewarnt. 11. Ich kann nicht singen. 12. Er kann uns nicht helfen. 13. Ich habe ihn telefonisch nicht erreicht. 14. Er ist noch nicht gekommen. 15. Sie haben meinen Vorschlag nicht angenommen. 16. Wir haben seinen Vorschlag abgelehnt. 17. Er kümmerte sich nicht um seine Schwester. 18. Er hat den Brief nicht richtig adressiert. 19. Ich habe meine Wollsocken nicht eingepackt. 20. An diesem Sonntag bin ich nicht nach auBerhalb gefahren. 21. Er kann leider nicht Deutsch. 22. Sie ist keine fleißige Studentin.


II. Übersetzen Sie ins Deutsche:


I. Раньше люди мечтали: «Если бы мы могли летать как птицы!» 2. Когда я пришел домой, сестра мне сказала: «Если бы ты пришел раньше!» 3. Несколько дней тому назад я простудился и думаю теперь: «Если бы я оделся потеплее!» 4. Я очень люблю море и мечтаю: «Если бы я мог этим летом поехать к морю!» 5. После того как я сдал работу, я подумал: «Если бы я eе проверил еще раз!» 6. Когда я приехал в Москву, мне сказал мой друг: «Если бы ты прислал мне телеграмму!» 7. Когда я пришел на вокзал, поезд уже ушел. Если бы я пришел на 2 минуты раньше!


III. Überselzen Sie ins Deutsche, verwenden Sie in der indirekten Rede den Konjunktiv.


I. Виктор рассказал, что он недавно вернулся из-за границы. Он говорит, что работа с делегацией принесла ему большую пользу. Он видел также много интересного. 2. Вера пишет мне, что хорошо отдыхает и довольна домом отдыха. Она часто ходит на лыжах, а по вечерам танцует или смотрит фильм. 3. Мой друг был вчера в театре и рассказал, что пьеса ему очень понравилась, а игра артистов произвела на него большое впечатление. 4. Студентка сказала мне, что сейчас больна ее мать. Ей самой приходится вести домашнее хозяйство, покупать продукты и готовить обед. С учебой ей сейчас приходится нелегко. 5. Студент пишет нам, что он сейчас живет в Лейпциге. Город ему очень нравится. Он видел много достопримечательностей, он пробудет здесь еще две-три недели. 6. Газеты сообщают, что в Англии опять бастуют рабочие.


^ IV. Übersetzen Sie ins Deutsche. Verwenden Sie in der indirekten Frage den Konjunktiv.


I. У кассы Петр спросил, когда начинается спектакль, может ли он получить два билета и сколько он должен заплатить. 2. Студент спросил, когда и где состоится собрание и какие вопросы будут обсуждаться. 3. Учитель спросил нового ученика, как его зовут, сколько ему лет и где он учился раньше. 4. У незнакомца спросили, из какого города он приехал, с каких пор он здесь живет и чем он занимается. 5. Пассажир спросил, где он должен пересесть, чтобы попасть на Александерплац. 6. В письме он спрашивает, когда поезд прибывает в Берлин и смогу ли я встретить его на вокзале и проводить в гостиницу. 7. Продавщица спросила покупательницу, нравится ли ей цвет и рисунок материи и не хочет ли она примерить платье.


^ V. Übersetzen Sie ins Deutsche. Beachten Sie den Gebrauch des Konjunktivs.


В рассказе «Приют» Анна Зегерс описывает судьбу немецкого мальчика, мать которого погибла в борьбе с фашизмом в Германии. Его отец был также арестован и отправлен в концлагерь. Вскоре ему удалось бежать. Вместе с сыном он приехал в Париж и жил в одной гостинице. Мальчик учился в школе и хорошо говорил по-французски. После того как немцы оккупировали Францию, гестаповцы арестовали отца мальчика и расстреляли его. Мальчика хотели отправить в Германию к родственникам или в исправительную колонию. Он попросил служащую гостиницы Анет Вилар помочь ему.

Анет Вилар привела мальчика в одно маленькое кафе, хозяина которого она хорошо знала. Анет думала, что ей нетрудно будет спрятать мальчика в этом большом городе, но оказалось, что страх французов перед немцами был слишком велик и никто не хотел рисковать.

Анет рассказала об этом своей приятельнице Луис Менье, муж которой только что вернулся с фронта. Луис Менье выразила желание навестить мальчика. Она пришла в кафе и сказала хозяину, что мальчик ее родственник, что она принесла ему вещи, но что сможет его взять лишь на следующий день. Когда она увидела мальчика, то подумала: «Если бы я могла ему помочь! Если бы мой муж был согласен взять его! У нас трое детей и мы могли бы выдать его за своего сына!»

Луис пришла домой и рассказала о нем мужу. Он заявил, что Анет поступила очень глупо, что мальчику следует вернуться на родину.

Несмотря на это Луис Менье отправилась на следующий день в кафе и взяла мальчика к себе. По пути мальчик ей рассказал, что его родственники нацисты, что они мучили его и его родителей. Он заявил, что никогда не вернется к ним.

Луис привела мальчика домой и сказала мужу, что этот ребенок — сын ее двоюродной сестры и что сестра хочет навестить своего мужа в госпитале.

Менье согласился оставить у себя мальчика, пока не вернется его мать.

Мальчик чувствовал себя в этой семье одиноким. Менье ненавидел его. Он утверждал, что у мальчика дерзкий взгляд, и часто ругал его. Иногда Менье часами сидел молча за кухонным столом и о чем-то думал.

Однажды, когда он был один со своей женой, он сказал, что он часто думает о том немце, сын которого искал убежище. Он заявил: «Теперь я принял бы его в свою семью с радостью. Я бы любил его больше, чем своих сыновей!» На это Луис ответила, что он это уже сделал и что мальчик живет у них.



perspektivi-ispolzovaniya-vodoroda-v-energetike.html
perspektivi-nadannya-ukran-mzhnarodno-tehnchno-dopomogi.html
perspektivi-opodatkuvannya-dohodv-fzichnih-osb-v-ukran-u-rozrz-podatkovogo-kodeksu-2010-roku.html
perspektivi-primeneniya-i-rezultati-chislennogo-modelirovaniya-strujnoj-termokompressornoj-ustanovki.html
perspektivi-r-azvitiya-malogo-predprinimatelstva-v-agrarnom-sektore-ekonomiki-na-materialah-zhivotnovodcheskoj-otrasli-apk-leningradskoj-oblasti-.html
perspektivi-razvitiya-akcionernogo-obshestva-godovoj-otchet-za-2008-god-otkritoe-akcionernoe-obshestvo.html
  • textbook.bystrickaya.ru/katalog-knig-na-russkom-yazike-pravo-socialnie-voprosi-ekonomika-slovari-spravochniki-monografii-poisk-knig-stranica-12.html
  • lektsiya.bystrickaya.ru/programma-kommercheskaya-deyatelnost-na-rinke-tovarov-i-uslug-den-nedeli.html
  • paragraf.bystrickaya.ru/zhurnal-zdorove-metodicheskie-rekomendacii-mr-oficialnoe-izdanie-orenburg2008-upravlenie-federalnoj-sluzhbi.html
  • crib.bystrickaya.ru/individualnij-predprinimatel-osobennosti-pravovogo-statusa.html
  • lesson.bystrickaya.ru/stavropolskij-kraj-2.html
  • otsenki.bystrickaya.ru/referatov-fio-tema-data-podpis.html
  • universitet.bystrickaya.ru/srok-i-poryadok-otziva-ili-vneseniya-izmenenij-v-zayavki-na-uchastie-v-otkritom-aukcione.html
  • thesis.bystrickaya.ru/programma-disciplini-socialnaya-istoriya-dlya-napravleniya-39-03-01-sociologiya.html
  • studies.bystrickaya.ru/30-svoeobrazie-zhanra-povesti-ob-ubienii-v-orde-mihaila-chernigovskogo-i-boyarina-ego-fyodora.html
  • desk.bystrickaya.ru/plan-zdorovogo-goroda-liverpulya-soderzhanie.html
  • predmet.bystrickaya.ru/sarvangasana-boreev-georgij-rassekrechennij-pervoistochnik-jogi.html
  • laboratornaya.bystrickaya.ru/publichnaya-deklaraciya-celej-i-zadach.html
  • studies.bystrickaya.ru/kibalchich-nikolaj-ivanovich.html
  • institut.bystrickaya.ru/stopudovij-blagovest-rossijskaya-blagotvoritelnost-v-zerkale-smi.html
  • thescience.bystrickaya.ru/iz-zala-potom-iz-neyo-kto-to-snovayub-pyataya-lekciya-refleksiya.html
  • writing.bystrickaya.ru/indoarijskie-yaziki.html
  • kontrolnaya.bystrickaya.ru/protokol-zasedaniya-okruzhnoj-komissii-po-obespecheniyu-bezopasnosti-dorozhnogo-dvizheniya.html
  • zadachi.bystrickaya.ru/struktura-biznes-planov-i-rol-analiza-v-opredelenii-osnovnih-planovih-pokazatelej.html
  • zanyatie.bystrickaya.ru/semenov-sv-materiali-mezhdunarodnoj-studencheskoj-nauchnoj-konferencii-21-aprelya-2009-g-g-ekaterinburg-rossiya-ekaterinburg-2009.html
  • kolledzh.bystrickaya.ru/60-zvukovoj-zakon-v-oblasti-glasnih-zvukov-sovremennij-russkij-yazik.html
  • uchit.bystrickaya.ru/tema-3-funkcii-i-socialnie-roli-socialnogo-pedagoga-metodika-i-tehnologiya-raboti-socialnogo-pedagoga-pod-redakciej.html
  • institut.bystrickaya.ru/tema-dobro-pozhalovat-uchebno-metodicheskij-kompleks-uchitelya-anglijskogo-yazika-tkachenko.html
  • shpargalka.bystrickaya.ru/uchebno-metodicheskij-kompleks-po-discipline-praktikum-po-postanovke-golosa-i-virazitelnosti-chteniya-dlya-specialnosti-050716-65-specialnaya-psihologiya.html
  • books.bystrickaya.ru/cel-dannoj-programmi-sozdanie-orientacionnoj-i-motivacionnoj-osnovi-dlya-osoznannogo-vibora-devyatiklassnikami-estestvennonauchnogo-profilya-obucheniya.html
  • urok.bystrickaya.ru/predislovie-sut-uchenij-dzogchen-v-tibetskoj-tradicii-bon.html
  • universitet.bystrickaya.ru/spravochnika-rabot-i-professij-rabochih-vipusk-1-stranica-9.html
  • shpora.bystrickaya.ru/zemlya-tridcat-shestoj-den-rasskazannaya.html
  • studies.bystrickaya.ru/etapi-krizisnogo-sostoyaniya-predpriyatiya-arbitrazhnoe-upravlenie-v-sisteme-antikrizisnogo-menedzhmenta.html
  • pisat.bystrickaya.ru/svetovie-kvanti-10-chasov-tematicheskoe-i-pourochnoe-planirovanie-po-fizike-11-klassa-5chasov-157chasov.html
  • crib.bystrickaya.ru/istochnik-ia-alyans-media-05092008-rossijskij-bank-razvitiya-provodit-aktivnuyu-rabotu-po-podderzhke-malogo-i-srednego-predprinimatelstva.html
  • laboratornaya.bystrickaya.ru/programma-provedeniya-konferencii-programma-konferencii-mozhet-bit-skorrektirovana-v-sootvetstvii-s-tekushimi-izmeneniyami-v-zakonodatelstve.html
  • kolledzh.bystrickaya.ru/bektld-kegoc-a-direktorlar-keesn-2015-zhili-10-zheltosandai.html
  • learn.bystrickaya.ru/glava-2-celi-i-zadachi-psihologicheskoj-vojni-krisko-vladimir-gavrilovich.html
  • thesis.bystrickaya.ru/prakticheskoe-zanyatie-osnovnie-tipi-yazikovih-norm-uchebno-metodicheskij-kompleks-ufa-2008-udk-811-161-bbk-81-2rus.html
  • university.bystrickaya.ru/glava-iii-proizvodstvo-po-materialam-programma-soprovozhdeniya-detej-sostoyashih-na-uchyote.html
  • © bystrickaya.ru
    Мобильный рефератник - для мобильных людей.